Wir schaffen das: 50.000 Unterschriften bis zum 15. Oktober 2012

Bezieht Stellung mit Ohrenkuss!

Ohrenkuss bittet Euch, die Petition zu unterzeichnen. Bis zum 15. Oktober 2012 müssen 50.000 Unterschriften zusammen kommen. Dann wird das Anliegen im Anschluss parlamentarisch geprüft. Worum geht es? Eine neue Methode der vorgeburtlichen Diagnostik soll eingeführt werden.

Mit hoher Sicherheit kann dadurch festgestellt werden, ob das Ungeborene eine Chromosomenfehlverteilung hat (unter anderem Trisomie 13, 18 und 21). In mehr als 95% der Fälle erfolgt nach einer solchen Feststellung ein Abbruch der Schwangerschaft. Wenn alle betroffenen schwangeren Frauen und ihre Familien in Deutschland diese Konsequenz ziehen würden, dann gäbe es bald keine Menschen mit Down-Syndrom mehr.

Weitere Informationen zum Test gibt es auf den Seiten des Down Syndrom Infocenters.

Ohrenkuss Fernkorrespondentin Verena Elisabeth Turin erkennt den Wert der Vielfalt, sie schreibt: „Du bist ein Mensch, weil wir ganz verschiedene Meinungen und Grenzen und Gefühle haben“. Svenja Giesler will „dass sie Respekt vor mir haben. Die sehen nicht, wie ich mich fühle. Dass es mir Angst einjagt und dass es sehr erschreckend für mich ist. Ich habe Down-Syndrom, aber ich stehe dazu. Ich bin kein Alien, denn ich bin so wie ich bin. Jeder soll es verstehen und mich respektieren.“

Schaffen wir die 50.000 Stimmen? Stand am 15.10.2012 um 18:35 Uhr:4. 548 Stimmen. Es kann noch bis um 0 Uhr unterzeichnet werden. Ohrenkuss Gründungsmitglied Michael Häger ist natürlich zuversichtlich und meint: „Wir schaffen das, weiter so!“.

Verteilt diese Information weiter, damit viele unterschreiben können, den Link zur Petition könnt Ihr hier anklicken. Bis zum 15. Oktober müssen 50.000 Unterschriften gesammelt werden.

38 Kommentare zu Wir schaffen das: 50.000 Unterschriften bis zum 15. Oktober 2012

  1. Schmid sagt:

    Die Aktion ist notwendig

  2. Klaus Stühler sagt:

    Lasst der Mitmenschlichkeit mehr Raum

  3. Martina Scholz sagt:

    Eine tolle Aktion. Ich denke, die Welt wäre um Vieles ärmer ohne Menschen mit DS-Syndrom. Wir haben einen 30-jährigen Sohn mit DS und sowohl er als auch wir haben sehr viel Glück durch einander erfahren….und tun es immer noch!!!! Wir sog. ‚Nichtbehinderten‘ sind oft solche ‚Gefühlskrüppel‘, wenn ich das einmal so drastisch beschreiben will. Ich habe selten einen Menschen getroffen, der so sensibel und behutsam mit Anderen umgeht wie unser Sohn dies tut.

    Ich leite die Adresse auf jeden Fall weiter!!

    LG Martina Scholz

  4. lissi soltau sagt:

    ich bin für vielfältige menschen und empfinde alle formen des anderssein als bereicherung für alle!!!

  5. Kruse sagt:

    Ihr schafft das! Und es ist gut , was ihr tut! Viel Erfolg, Georg P.S. Und natürlich stimme ich dem Artikel voll zu!

  6. Sabine Geist sagt:

    Auch – vielelicht gerade – diese Menschen bereichern die Welt und sollten uns weiter bereichern dürfen!

  7. Torsten Konen sagt:

    Wer entscheidet, ob ein Leben lebenswert ist. Jedes Leben bereichert, gerade das „Besondere“!

  8. Torsten Konen sagt:

    Jedes Leben bereichert, gerade das „Besondere“!

  9. Prof. Dr. Valeska von Rosen sagt:

    Die Entwicklung der vorgeburtlichen Diagnostik birgt durch den neuen Bluttest ein großes Problem: die Leichtigkeit, mit der er durchgeführt werden kann, suggeriert den Schwangeren die vermeintliche Notwendigkeit einer solchen Untersuchung (so wie eben auch alle anderen Untersuchungen in der Schwangerschaft per Blutabnahme sein müssen). Den eigenen Entscheidungspielraum zu erkennen und ggf. die Entscheidung für ein Kind mit Trisomie 21 zu fällen, wird dadurch sehr erschwert.
    Für alle Menschen mit Down-Syndrom (einschl. ihrer Familien) ist diese Entwicklung ohnehin bitter: ihnen wird suggeriert, dass sie etwas sind, für deren Vermeidung sich die Gesellschaft umfangreiche kostenintensive Forschung leistet.

  10. Robert Simolka sagt:

    Dagegen!

  11. Hildegard Meier sagt:

    Ich will keine Welt, in der es keine Form von Behinderung, von Anderssein, von nicht heilbaren Krankheiten mehr geben darf

  12. Ilona Haeming sagt:

    Kinder/Erwachsene mit Trisomi 21 sollten einfach in unserem Leben dazugehören. OHNE wenn und aber.

  13. Falko Kirchhoff sagt:

    Unsere Tochter ist ein absolutes Geschenk, mit und vor Allem wegen des Down-Syndroms. Eine Finanzierung der Tests als offiziell über die GKVen abrechenbaren Leistung wäre ein Tritt für alle Downies, Eltern, Freunde und Bekannte.

    Armes Deutschland

  14. Ein anspruchsvolles Ziel, welches aber auch von den Christdemokraten für das Leben unterstützt wird. Hoffentlich kommen die 50.000 Unterschriften zusammen!

  15. Gottfried Neumann sagt:

    Ich habe die Petition unterzeichnet und den Link bei Facebook reingestellt mit der Bitte, ihn weiterzuverteilen.

    Ich finde das Thema ungeheuer wichtig.
    Es kann nicht sein, daß in unserem Land wieder Menschen wegen ihrer körperlichen Eigenschaften ausgerottet werden!

  16. Jakob Förg sagt:

    Ihr Bild und ihr Titel (ohrenkuss) ist wenig
    einfallsreich. Dt. Staatsbürger Jakob Förg

  17. Ich bin gegen Euthanasie…

  18. Johnki sagt:

    Vielen lieben Dank, das uns Eure Mail und damit der Aufruf zur Unterschriftsgebung erreicht hat. Menschen wie wir – also Menschen mit einer Chromosomenstörung haben genauso das Recht zu leben wie jeder andere auch. Ich finde Eure Aktion sehr wichtig. Denn auch für den Klinefelter, wäre es fatal wenn die vorgeburtliche Genanalyse zu Schwangerschaftsabbrüchen führen würden. Zumal es immer noch Mediziner gibt die sich dessen garnicht bewußt sind was sie den Eltern wirklich mitteilen. Das Ihr Wissen veraltet ist und sie sich nicht auf dem neusten Stand der medizinischen Wissenschaft befinden! Wir alle, die wir täglich dazu beitragen das ungeborenes Leben, das einen chromosomalen Defekt zeigt, geboren werden sollte…müssen einfach zusammen halten und uns für alle Menschen stark machen, damit es zu keine unnötigen Schwangerschaftsabbrüche kommt.
    Ich denke auch, dass wir es schaffen werden die Stimmen zusammen zu bekommen.
    Mit den allerbesten Grüßen
    Ralf Johnki
    1: Vorsitzender der Deutschen Klinefelter-Syndrom Vereinigung e.V.

  19. Marcel Hodan sagt:

    „prüfen“ sag ich

  20. Karl Heinz Sommer sagt:

    Jedes Leben ist lebenswert!

  21. Niels Löbbel sagt:

  22. petra bingel sagt:

    ich bin für die vielfalt!!!!!

  23. Anna-Katharina Widuch sagt:

    Weil Menschen mit Down Syndrom unsere Welt einfach viel schöner machen

  24. monika suchan sagt:

    Wo bleibt die Menschheit, wenn wir „aussortieren“? Wären wir vielleicht dann auch nicht geboren werden? ALLE Menschen sind liebenswert!

  25. A. Lange sagt:

    Keine aussortierende Diagnostik, bitte. Schreibt eine Sonderpädagogin

  26. Klaudia Ullrich sagt:

    nicht immer ist es gut zu wissen was uns erwartet, da es oft anders ist als wir es uns vorstellen.

  27. Johannes Livelli sagt:

    Töten wird nicht besser, wenn man glaubt, dass die Person, die man tötet, besser nicht leben sollte. Menschen mit Chromosomenfehlverteilung sollen wissen, dass sie genau so einzigartig, wertvoll und liebenswert sind wie jeder andere Mensch auf der Welt.
    Danke für Eure Aktion und Ihr habt zu 100% meine Zustimmung!

  28. Katarina Mose sagt:

    Gute Aktion. Statt den Müttern Angst zu machen und sie zum Abbruch zu nötigen, sollte man sie unterstützen und ihnen zeigen, wie bereichernd das Leben mit DS-Kindern ist.

  29. Ulrike Schnürle sagt:

    Nicht Hauptsache gesund, sondern Gottes Kraft für Eltern erbitten.

  30. Paul Wagner sagt:

    Für schwangere Frauen und Paare gibt es bereits durch die PND die Möglichkeit zu bestimmen, ob eine Beeinträchtigung also z.B. eine Trisonomiewahrscheinlichkeit vorliegt.
    das heißt, wenn man es nicht durch den Bluttest bestimmt dann halt anders. Die Blockkade des Bluttests ändert folglich nichts am Procedere. Und warum sollten sich Paare oder Frauen mit dem Wissen eines Tests nicht für das Kind entscheiden?

  31. Holger Wallitzer-Eck sagt:

    Menschen mit Down-Syndrom und alle anderen Formen von Behinderungen sind Teil unserer Existenz auf diesem Planeten. Keine Sekunde des Zusammenlebens mit meinem mittlerweile 6 jährigen Sohn mit DS möchte ich missen. Er ist es, der uns immer wieder die Augen geöffnet hat, der uns Wege gezeigt hat die wir gehen können. Er hat schon so vielen Menschen Türen geöffnet, die sie ohne ihn nie gefunden hätten. Sortiert man nun von vornherein diese menschliche Form des Lebens aus, so scheue ich nicht den Vergleich, dass unter dem Deckmantel falschen „Guttunwollens“ hier ein gezielter Genozid dieser wunderbaren Menschen angestrebt wird. Profitgier der Pharmaunternehmen und unmenschliche Geldeinsparbetrebungen von politisch verantwortlichen und Verwaltungsmenschen sind wohl die neuesten Waffen, Heterogenität als einzige wirkliche Realität nicht anerkennen zu müssen.
    Bitte untersagen Sie diese unmenschliche Selektionsrampe, denn das Recht auf Leben ist ein weltweites Menschenrecht. Machen Sie sich nicht mitschuldig!

  32. Ich habe den Link gerade auf Facebook gepostet…und natürlich selbst unterzeichnet! Danke, für eure tolle und so wichtige Aktion!!!! Ich bin auf jeden Fall dabei und total dagegen!!!!!

  33. Heidelore Ebner sagt:

    Jeder hat das Recht so zu sein wie er ist.

  34. Susie TK sagt:

    Toi Toi Toi! Das wird klappen!!!! Ich drücke feste die Daumen! Danke für Euren Einsatz!

  35. Annerose Eberle sagt:

    Jeder Mensch hat seine unantastbare Würde – gerade wenn wir anfangen aus zu sortieren öffnen wir der Selektion Tür und Tor.
    Werde meinen Teil dazu beitragen, dass viele Menschen unterschreiben. Wir schaffen das!!!

  36. Sabine sagt:

    Ich hoffe, dass es gelingt, nicht alles zu kontrollieren und zu manipulieren.

  37. Langefeld-Lippert, Erika sagt:

    Menschen mit Trisomie 21 und andere Menschen mit Behinderungen haben das gleiche Lebensrecht wie wir und bringen Sonne und Wärme in unsere immer kälter werdende Gesellschaft. Sie streicheln unsere Seele. Wir dürfen nicht zulassen, dass ihnen ihr Recht auf Leben abgesprochen wird. Werde versuchen, Mitmenschen zur Unterschrift zu animieren.

Artikel kommentieren

  • (wird nicht veröffentlicht)