Fraas, Hermine (Ilmenau)

Portrait von Fernkorrespondentin Hermine Fraas*1955_2015 Hermine Fraas, Gründungsmitglied des Ohrenkuss und Verfasserin des allerersten Ohrenkuss-Textes (per Fax an die Redaktion), lebte bei Weimar, hielt sich mit Kneippkuren fit und liebte Konzerte von Kirchenchören, war aber auch erfahrene Osteuropa-Reisende und legte großen Wert auf das Briefgeheimnis, wobei sie leider recht erkältungsgefährdet war. Sie mochte Stadtbummel, aber nicht Fußball, schätzte Bildungsreisen und trommelte wie verrückt in ihrer Trommelgruppe, während sie als Fernkorrespondentin ihre Texte selbst schrieb, in Kooperation mit ihrer Mutter schon zwei Bücher herausgegeben hatte und gern häkelte. Luxus war für sie Kaugummikauen.

„Mode. Da fällt den Leuten immer was neues ein. Das soll man mitmachen. Das ist großer Quatsch. Der Lagerfeld das ist doch Karnevall. Aber so dünn wäre ich gerne. Das ist mein Problem nämlich.“ 

 

Hermine Fraas‘ Portrait in leicher Sprache:

Hermine Fraas ist 1955 geboren.
Sie ist 2015 gestorben.
Sie lebte in der Nähe von Weimar.

Sie war Gründungsmitglied bei Ohrenkuss. Das heißt, sie war von Anfang an dabei.
Sie hat den ersten Ohrenkuss-Text geschrieben. Sie hat ihn per Fax in die Redaktion geschickt.
Hier kann man den Text lesen.
Sie war Fernkorrespondentin. Ihre Texte schrieb sie mit der Hand. Oder auf dem Computer.
Zusammen mit ihrer Mutter hatte sie 2 Bücher geschrieben.
Sie machte Kneipp-Kuren. Dabei läuft man durch sehr kaltes Wasser. Das hält fit.
Sie liebte Konzerte von Kirchen-Chören.
Hermine reiste gerne nach Ost-Europa. Wenn sie verreiste, lernte sie gerne etwas dabei. Das nennt man Bildungsreise.
Leider war sie oft erkältet.
Sie mochte Stadtbummel.
Fußball mochte sie nicht.
Sie häkelte gerne.
Luxus war für sie Kaugummi-Kauen.