Ohrenkuss im Fernsehen

Julia Bertmann und Ansgar Peters sind beide zu sehen in einem Beitrag, der am 2.11.2014, im MDR lief.

Hier gibt es den Film noch in der Mediathek: „Eine Welt ohne Behinderung“

Feindiagnostik, Fruchtwasseruntersuchungen, hochmoderne Bluttests – der Druck auf werdende Eltern steigt, ein gesundes Kind zu bekommen. Eine Welt ohne Behinderung – das ist der Traum, den die vorgeburtliche Diagnostik verkauft. Opfer sind vor allem Ungeborene mit Down Syndrom. Denn Trisomien können besonders zuverlässig ermittelt werden. Fast 95 Prozent der Eltern entscheiden sich für eine Abtreibung, wird vor der Geburt das Down Syndrom diagnostiziert. Dabei stellt sich die Frage: Ist das Down Syndrom überhaupt noch eine Behinderung? – Dank moderner Förderung können viele Menschen mit Down Syndrom heute ein normales, selbstbestimmtes Leben führen, einige sogar lesen und schreiben.

Julia Bertmann und Ansgar Peters gehören zu der Trisomie 21 Forschungsgruppe.

Ansgar Peters und Julia Bertmann vom Ohrenkuss

So wie Julia Bertmann, die für die Zeitschrift „Ohrenkuss“ arbeitet, deren Texte und Ideen von den Lesern geschätzt werden. Oder Lola, ein sechsjähriger Wirbelwind, der in einen normalen Kindergarten geht, schon Silben lesen kann und Geige spielt. Der Film konfrontiert zwei Welten miteinander: das pralle Leben von Lola und Julia mit den immer raffinierteren Methoden der Wissenschaftler, das Down Syndrom vor der Geburt zu finden. Die Welten treffen aufeinander, als Ohrenkuss-Autorin Julia Bertmann mit ihrem Kollegen Ansgar Peters ein Labor besucht und die Humangenetiker zur Rede stellt.

Ein Film von Dinah Münchow und Stephan Liskowsky.

Lola besucht eine ganz normale Vorschule und lernt schreiben

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