Illustration aus Ohrenkuss Nummer 34

Ich bin ein ganz normaler Stadt-Mensch. Ich bewege mich in einer normalen Umgebung. Ich arbeite und bekomme Geld. Ich bin klein und ich bin lustig. Ich bin eigentlich typisch Deutsch.
Ich bin nicht berühmt. Ich bin nicht schön. Ich bin nicht reich.
Ich bin nur einmalig.
(Julia Bertmann, selbst am Computer geschrieben)

Höflichkeit.
Ich habe Erfahrung damit, dass die Leute höflich sind.
Wenn die Leuten Respekt.
(Daniel Rauers, diktiert)

ich bin normal ich bin ein mensch
ich bin ein vogel der fliegen kann
ich könnte flöten ich bin kein löwe
ich bin keine schlange
(Ruth Schilling, handgeschrieben)

Wer bin ich?
Ich bin Achim ich bin ein Mann, Sohn von Mama und Papa. Bruder Onkel Cousin, seit 2010 Rentner.
(Achim Reinhardt, handgeschrieben)

Ich glaube, dass ich ein guter und ehrlicher Mensch bin oder Ich als Mittelpunkt meiner Familie bin. Was ich nicht möchte sind Schimpfwörter, die mich verletzen.
Aber was gut daran ist, dass ich nur die Wahrheit sage. Ich kann meinen Ruf aus meiner Ansicht einfach nicht aufgeben. Ich kann nicht lügen weil es eine Sünde ist.
Ich bin auch nicht mehr so schüchtern sondern wirke offener. Auch von meinem Aussehen hat sich vieles geändert bei mir. Wenn ich einen Zurückzieher habe und anfange zu stottern.
Das ist meine Vergangenheit was ich in den Müll getan habe. Wenn ich vor dem Spiegel stehe betrachte ich eine andere Frau und sehe was aus mir geworden ist. Ich bin eine Frau das ganz normal ist, bleibe genau wie ich es bin. Manchmal bin ich gut aufgelegt oder auch nicht, das kann man bei mir nie sagen. Seit ich älter geworden bin werde ich von meinen Kollegen gelobt. Bei mir hat sich viel verändert. Ich bin das nicht mehr wie es früher war. Ich habe aber meine Freundinnen immer noch wir halten zusammen bis was passiert.
(Maria Trojer, handgeschrieben)

Was die Mitglieder des Ohrenkuss-Teams noch sind, kann man in Heft 34 „Wer bin ich, wer bin ich nicht?“ lesen.