Abbildung aus Ohrenkuss Nr. 34

Also der Vortrag war sehr gut. Er hat über den Meer gesprochen. Das Meer ist im Gehirn, glaube ich.
Das Meer ist in mir drin, ja. Es ist im Bauch. Es fließt hoch, auf mein Gehirn.
(Daniel Rauers, diktiert)

In mein Kopf ist immer so viel Wasser. Und meine Seh-Nerven ist auch im Gehirn. Und das ist leider geschädet. In meine Gehirn-Meer ist eigentlich ein Hai drin. Und ein Krokodil. Die beißen mir die Nerven ab. Und deshalb sehe ich jetzt mit mein rechten Auge nichts mehr.
(Anna-Lisa Plettenberg, diktiert)

Dass ich mehr Ideen habe und beweglicher. Dass ich Sachen behalten kann. Was ich schon erlebt habe, mit meinen Eltern. Es gibt blaues Wasser und Goldfische. Dass die beweglich sind, die Goldfische. Ich habe noch mehr Gedanken: Dass ich gerne lese, schreibe, lerne, Texte auswendig lerne, wenn ich Theater spiele. So kann ich Sachen mehr behalten, weil ich ja im Kopfe intelligent bin.
(Christiane Grieb, diktiert)

Das Meer – weil ich mit dem Meer ja aufgewachsen bin, als kleines Kind.
Und ich erinnere mich an die Berge, weil ich ja viel auf Reisen bin.
Das Meer in meinem Gehirn ist ein bisschen mit Liebe verbunden – in Gedanken schon für meine Freundin. Weil ich bin schon vergeben. Das Wasser in meinem Kopf-Gehirn ist mit einem Schiff über den Rhein zu fahren. Und irgendwie kommt man an ein Ziel. In diesem Schiff fahren wir über den Rhein. Und wo ein Weg ist, ist auch ein Ziel. Das gebe ich Euch auch mit auf den Weg.
(Dominic Edler, diktiert)

Wie sich die anderen Mitglieder des Ohrenkuss-Teams das Meer in ihrem Gehirn vorstellen, steht in Ohrenkuss No. 34 „Wer bin ich, wer bin ich nicht?“.