Schokoladenmuseum in Köln

Vom Kakao bis zur Schokolade

von Anna Schomburg

Die Kakaopflanze wächst im trophischen Klima in Südafrika.Die Blüte ist weiß-gelb und die Frucht gelb-weiß. Die Blüte und die Frucht hängen gleichzeitig direckt am Baum. Im Frühherbst werden die Schoten oben am Baum mit einem langen Messer abgeschlagen und die Schoten vorsichtig aufgeschlagen. In der Mitte sind die weißen Kakaobohnen, die werden vorzichtig herausgepult und auf einen großen Haufen geschüttet, der wird mit Blättern zugedeckt. Jetzt beginnt die Fermentation, sie werden mehrfacht umgehäuft, damit nichts schimmelt. Dann haben die Bohnen nach max. 30 Tagen ihre richtige braune Farbe. Jetzt müssen sie auf großen Matten in die Sonne gelegt werden, damit sie trocknen. Auch hierbei müssen sie mehrfacht gewendet werden, damit nichts schimmelt. Dann können sie in Säcke gepackt werden, jetzt überstehen sie die weite Reise über das große Meer nach Deutschland in eine Wiederverarbeitsfabrick. Dort werden sie zerkleinert, gepreßt und gewalzen. Der Brei wird von der Butter getrennt. Für Schokolade muß man Zucker, Milch, zusätzliche Kakaobutter, Kakao, Sahne, Butterfett, Lecithin und Vanillin hineinmischen. Alles wird gut verrührt mindestens 2 ganze Wochen. Dann wird die Schokolade gekühlt mindestens 2 Monate. Die Schokolade wird fest und wird geformt und sortiert. Sie kommt verpackt im bunten Glanzpapier aus der großen Maschine raus.Das sind Schokolädchen. Man kann große Schokoladentafeln daraus machen in verschiedenen Sorten mit Zutaten (Mandeln, Vollmilch) man kann Pralinen draus machen und Hohlfiguren zu besonderen Festen (Ostern, Pfingsten, Weihnachten, Nikolaus, Advent usw.).