Meine Bilder hängt die Kassel die Wand

Susanne, Deine Bilder werden in Kassel in der Ausstellung Bilder für die Wand gezeigt. Was bedeutet das für Dich?

Bedeutet? Ich habe selber gute Idee. Wunder, die Leute bewundert und Fragen stellen kann. Erklären, was ich gemalt habt.

Ist es wichtig, dass Deine Bilder auf Ausstellungen gezeigt werden?

Meine Bilder hängt die Kassel die Wand. Find ich sehr gut, wenn die Leute erklären kann. Wenn die Leute gut Fragen stellen. Meine Bilder, befragen mich wenn die Lust hat. Trinken, anstoßen. Wenn die meine Bilder verkauft hat, kriege ich auch Geld.

Was kannst du über Deine Bilder sagen?

Viele Motive. Meine Bilder finde ich gut. Ich bin stolz auf meine Bilder. Freuen kann, freuen. Meine Bilder gut verkauft. Ist teuer. Bilder günstig machst, billiger machen kannst. Ich möchte gerne meine Bilder, hab ich mir überlegt, fotografieren kann. Fotoapparat Bilder kann, Fotoalbum draufkleben kann selbstgemalte Bilder.

Bist Du auch traurig, wenn ein Bild verkauft wird?

Etwas bin ich traurig, wenn ein Bild weg ist. Die Jutta und ich mal überlegt neue Bild anfangen, neue Idee finden kann. Die Jutta geht ab und zu mal Bücherei, Buch kaufen kann, Buch andere Künstler, Frau und Mann, gibt neue Idee neue Bild malen kann.

Susanne Kümpel ist eine von 25 KünstlerInnen, die zur Teilnahme an der Ausstellung Bilder für die Wand in Kassel ausgewählt worden sind. Die Ausstellung stellt Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern, die „geistig behindert“ genannt werden, im Umfeld einer internationalen Kunstschau, der Documenta 11, zur Diskussion.

Bilder für die Wand,
17. Juni bis 15. September 2002 in Kassel,
Kölnische Strasse 108-112,
Haus Bruderhilfe-Pax-Familienfürsorge.
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr.
Informationen: www.bilderfuerdiewand.de oder regina.humbert@lebenshilfe.de

Susanne Kümpel (41) ist Mitarbeiterin der Gemeinnützigen Werkstätten Köln (GWK) und Redaktionsmitglied von Ohrenkuss. Seit neun Jahren arbeitet sie in der Keramikabteilung, wo auch ihre Bilder und Zeichnungen entstehen. Jutta Pöstges stellte die Fragen an die Künstlerin.