Von der Zukunft kann man träumen. Erst kommt morgen dann übermorgen dann kommt die Zukunft. In Zukunft wird man älter. Jung sein kann man nicht mehr. Man ist altersschwach und kann nicht mehr richtig denken. Mit Nüssen essen kann man denken. Mit Tabletten geht das nicht. Auch mit Tabletten kann man altersschwach werden. Ich möchte gesund sein, Fernsen gucken und spazieren gehen. So wie Johannes Heesters möchte ich nicht sein. Ich möchte nicht so sein mit Honig im Kopf wie bei Didi Hallervorden.
(Achim Reinhardt, handgeschrieben)

Ich möchte in Zukunft den Haushalt selbst mit meiner Frau gestalten, dann stört uns niemand. Ich kümmere mich um den Abwasch, mache den Garten und erziehe die Kinder.
Ich wünsche mir für die Zukunft eine bessere Gemeinsamkeit, mehr Zärtlichkeit, ich möchte in der Liebe keine Fehler machen, denn es gibt viele Familien, die sich trennen.
(Dominic Edler, diktiert)

Wie ich mir meine Zukunft vorstelle ist sehr verschieden. Meine Zukunft stelle ich mir musikalisch, schriftlich, sportlich vor.
Ich habe viele Pläne im Kopf. Zuerst mal ein Buch schreiben. Und Medizin, Theologie, Musik studieren. Danach werde ich nach Peru, China, Schweden, England, Afrika, Indien vereisen.
Und auch einmal heiraten.
(Verena Elisabeth Turin, handgeschrieben und dann selbst am Computer abgetippt)

Mein Zukunftswunsch: dass ich als Dichterin und Schriftstellerin berühmt oder beliebt werde.
(Maria Trojer, handgeschrieben)

Mehr Texte zum Thema MORGEN finden Sie in Ohrenkuss Nummer 35 DAMALS HEUTE MORGEN.