Astronautenanzug in der Ausstellung OUTER SPACE

Die Deutschen müssen das auch machen: Einatmen. Ausatmen. Hoch und runter mit den Raketen. Bei den Raketen werden auch die Essen schweben. Es ist ungemütlich, in Raketen zu schlafen. Wegen dem Geruch der Raketen. Echt warme Luft, Gas, da kann man nicht über- leben. Schwebendes Essen. Dass sie schweben, gehört zu ihrer Arbeit dazu.
Toiletten im Raumschiff sind entsetzend. Ätzend. Die Abgase sind sauschlecht.
Ich würde nicht gerne in der Rakete arbeiten!
(Julian Göpel, diktiert)

Durch die Luft, oben Himmel. Voll dunkel.
Licht orange, rot und gelb. Die Rakete fliege. Runter läuft die Uhr. Geht schnell. Zählt immer runter: erst 31, dann 30, dann 29… Start erst, wenn alles 0:00:00. Dann fliegt los in den Himmel.
Menschen aus allen Ländern arbeiten zusammen. Im Weltraum. Aus Deutschland, USA, Frankreich. Spanien. Alle zusammen, alle in der Rakete. Sind ja alles Menschen. Alle zusammen. Und: immer abwechseln!
Unbequem in der Rakete: Mann sitzt da, Füße hoch. Hab ich schon mal gesehen in den Nachrichten, Tagesschau und Tagesthemen. Der Mann aus Deutschland war im Weltraum. Der fliegt oben am Himmel. Morgens und abends.
(Antonio Nodal, diktiert)

Would you like to go to the moon?
No, not me. No television, no radio, no CD’s. No DVD player. I want power. Got to have power. Listen, watching. With power I would go. Home and away. Soapies.
(Gabrielle Garrigan, dictation)

Weitere Texte zum Thema Weltraum finden Sie in Ohrenkuss Nummer 36 ANFANG DER WELT.